Der Buchstaben-Fresser

Paul Maar
Oetinger Verlag

Ab 7 Jahren/WM/Lesbarkeit: einfach / Textumfang: L (64 Seiten)

Angefangen hat alles damit, dass Claudia im Garten ein Ei fand. Das war himmelblau und ungefähr so groß wie ein Autoreifen. Klar, dass sie es nicht einfach so liegen lassen konnte. Vielleicht war ja ein Saurier drin oder ein Krokodil. Wenn Claudia geahnt hätte, dass in dem Ei ein Buchstaben-Fresser war, hätte sie es bestimmt nicht angerührt ... Quelle: Oetinger Verlag

Leseempfehlung

von Sabine Kruber

Nein, so ein Chaos aber auch. Aus ist es mit der Ruhe, wenn man einen Buchstaben-Fresser im Haus hat. Diese Erfahrung machen Claudia und ihre Familie. Und was für ein seltsames Wesen der Buchstaben-Fresser wohl ist? Denn zum Vorschein kommt er nicht. Nur anhand seiner Taten weiß man, dass er umgeht. Frisch aus dem Ei geschlüpft, ist er zunächst nur ein Buchstaben-Tauscher, aber das ist schon schlimm genug. Aus einem Hammer wird ein Hammel, aus dem Tisch ein Fisch und so weiter und so fort. Und das im ganzen Haus. Wie gesagt – Chaos. Doch der Buchstaben-Tauscher wird bald zum Buchstaben-Fresser und dann wird aus dem Rohr ein Ohr, das an der Wand hängt. Aber nicht nur das ...
Wie gut, dass es da den schlauen Herrn Dill gibt und der weiß Rat, wie man den Buchstaben-Fresser zurück ins Ei bekommt. Dann muss das Ei nur noch ganz weit weggebracht werden. Am besten tief in den Wald, dort wo überall Buchen und Tannen stehen. Oh je, wenn das mal gut geht.

Der Buchstaben-Tauscher ist eine turbulente Geschichte für fortgeschrittene Erstleser. Auf amüsante Weise können Kinder sich dabei mit unserer Sprache auseinandersetzen. Das Buch hat eine einfache Lesbarkeit. Da der Textumfang jedoch schon etwas größer ist (L), sollten die Leser schon genügend Ausdauer mitbringen. Falls die Puste trotzdem nicht ausreicht – einfach vorlesen oder aber das Hörbuch genießen. Das macht auch Spaß.
Die Geschichte ist in Kapitel unterteilt, die alle zwischen fünf und zehn Seiten stark sind. So lässt sich beim Lesen zwischendurch auch gut pausieren. Der Textumfang pro Seite ist überschaubar, da die serifenlose Schrift groß ist und die Zeilenabstände weit. Außerdem wird der Text durch viele farbige Illustrationen aufgelockert, die gleichzeitig das Lesesinnverständnis unterstützen. Am Ende des Buchs gibt es hierfür auch noch zusätzliche Fragen.

Der Buchstabenfresser - ein volles Tuch unbedingt Besen!

 

weitere Lesetipps

Klabautermann an Bord
Paul Maar
Didaktische Bearbeitung: Günther Thomé
Institut für sprachliche Bildung (isb) Verlag

Kommentar schreiben

Die E-Mail wird nicht veröffentlicht.

Aufgrund erhöhten Spamaufkommens sehe ich mich leider dazu genötigt, alle Kommentare vor der Veröffentlichung zu prüfen.

Sicherheitscode
Aktualisieren