Wrterzauber
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Wörterzauber

Erika Bruhns
Piatnik Verlag

Alter: ab 6 /WM/ Lesbarkeit: Lesestart/
Textumfang: Wortebene

Der Übergang vom Erfassen ganzer Wortgestalten und dem Lesen neuer Wörter wird geübt. Ein Wort wird mit der entsprechenden Abbildung in Zusammenhang gebracht und erfasst. Durch Änderung des Anfangslautes werden neue Wörter „erlesen".
Zum Beispiel wird das Wort „Tanne" als Wortbild erfasst und durch Änderung der Anfangsbuchstaben werden die neuen Wörter „Kanne" und „Pfanne" gelesen.

Quelle: Piatnik Verlag

Spielempfehlung

von Sabine Kruber

Wörterzauber ist ein Kartenspiel mit Reimwörtern. Durch das Austauschen des Anlautes bzw. der Konsonantenverbindung am Wortanfang werden neue Wörter gebildet. Die Leser erfassen dabei ganze Wortteilstrukturen, die häufig vorkommen. Außerdem lassen sich Strukturen, die oft Schwierigkeiten machen (au, ng, Konsonantenverbindungen, Dehnungs-h), besonders gut üben.

Das Spiel enthält farbige ansprechende Zeichnungen, die auf jeder Karte jeweils das ausgeschriebene Wort zeigen. Darunter stehen zwei weitere Anlaute, aus denen sich die zwei anderen Wörter eines Terzetts bilden lassen. Die Schrift ist groß und serifenlos. Der Anlaut, bzw. die Konsonantenverbindung am Wortanfang ist rot, während das restliche Wort blau ist. So ist gut zu erkennen, worauf es ankommt.
Das Spiel eignet sich für Kinder, die bereits erste Wörter lesen können. Die Spielanleitung enthält insgesamt drei Spielvorschläge für bis zu sechs Spielern. Allen Spielvarianten gemein ist dabei, dass immer Terzette (drei Karten) mit zusammengehörenden Reimwörtern gefunden werden müssen.
Es wird empfohlen, am Anfang noch nicht mit allen Terzetten zu spielen. Dieser Empfehlung schließe ich mich an. Man kann bestimmte Strukturen ganz gezielt herauslassen bzw. dazunehmen.

Variation: Wer findet die meisten Reimwörter?

Diese Variation befindet sich nicht in der Spielanleitung. Sie lässt sich gut mit großen Gruppen (Klassen) spielen und eignet sich für ein Rechtschreibtraining, da man damit das lauttreue Schreiben sowie bestimmte Rechtschreibphänomene (z.B. Konsonantenverdopplungen) üben kann. Mit dieser Variation lässt sich das Spiel auch noch verwenden, wenn der Lerneffekt mit den vorgegebenen Spielregeln ausgeschöpft ist, da die Kinder die zusammengehörenden Terzette auswendig kennen.
Man benötigt für diese Variation Anlaute in Form eines modifizierten Alphabets. (Ein Alphabet ohne Vokale, aber mit allen Konsonantenverbindungen als Liste auf ein Blatt schreiben).
Die Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe erhält ein modifiziertes Alphabet sowie Blatt und Stift zum Wörtersammeln. Dann darf sich jede Gruppe eine Karte ziehen und muss nun, in einer vorher bestimmten Zeit, mithilfe des modifizierten Alphabets so viele Reimwörter wie möglich finden. Gewonnen hat die Gruppe mit den meisten Reimwörtern.
Bei dieser Variante lassen sich auch gut schwächere Schüler einbinden, weil die Gruppe gemeinsam die Wörter sucht.

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