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  Thalia

Die Lese-Ratte

Klaus Kreowski
Verlag Ravensburger/Mildenberger Verlag

Ab 6 Jahren/WM/ Lesestart-sehr einfach / Spiel: Satzebene-S/ 1-4 Spieler

Die Lese-Ratte ist unterwegs! Gierig frisst sie sich durch das Bücherregal. Könnt Ihr sie aufhalten?

Quelle: Verlag Ravensburger/Mildenberger Verlag

Spielempfehlung

von Sabine Kruber

Hilfe, die gefräßige Lese-Ratte frisst sich durch das ganze Buchregal. Wer kann sie stoppen, bevor sie auch die ganz wertvollen Bücher gefressen hat?
Die Lese-Ratte ist ein sehr kurzweiliges und spannendes Lesespiel für zwei bis vier Leser der ersten und zweiten Klasse und schwächere Leser bis zehn Jahre. Das Schöne an diesem Spiel ist, dass man nicht gegeneinander spielt, sondern immer gegen die Lese-Ratte. So gewinnt oder verliert immer die ganze Gruppe.
Bei dem Spiel handelt es sich um ein Brettspiel bzw. ein Schiebepuzzle. Es müssen immer zwei Bildkarten nebeneinander geschoben werden. Die Lese-Ratte verbirgt sich unter den zu schiebenden Karten. Deckt man beim Schieben eine Ratte auf, so frisst sie sich im Bücherregal weiter nach oben. Deckt man beim Schieben nur ein Rattenloch auf, entscheidet der Würfel, ob sich die Ratte weiterfrisst. Ziel ist es, möglichst viele Aufgabenkarten zu lösen und die Ratte daran zu hindern, sich durch das ganze Buchregal zu fressen.
Die Begriffe der gesuchten Bildkarten sind in einem kurzen Satz (einfache Variante – Lesestart/sehr einfach) oder in einem längeren Satz, bzw. zwei Sätzen (schwerere Variante – sehr einfach/ einfach) verpackt. Bei beiden Schwierigkeitsgraden sind die Silben nach der Methode von Mildenberger farbig markiert. Die Schrift ist groß und serifenlos. Bei der einfachen Spielvariante sind außerdem die zu suchenden Begriffe dick gedruckt. Sehr schwache Leser, die noch nicht Sinn verstehend auf Satzebene lesen können, müssen so nur die gesuchten Begriffe auf Wortebene lesen, um selbstständig mitspielen zu können. Falls ein Kind jedoch in der Lage ist, den ganzen Satz Sinn verstehend zu lesen und sich trotzdem nur auf die dick gedruckten Wörter konzentriert, kann man hier noch als Zusatzaufgabe hinzufügen, dass das Kind einen passenden Satz anfügt, den es sich ausdenkt. Z. B. Auf der Karte steht: „Der Hut passt sehr gut zum Mantel.“ Das Kind könnte beispielsweise als weiteren Satz anfügen: „Deshalb kauft Mama den Hut.“ So kann man ganz sicher sein, dass das Kind auf Satzebene und nicht nur auf Wortebene gelesen hat. Bei der schwereren Variante sind keine Wörter mehr dick gedruckt. Hier muss das Kind Sinn verstehend den oder die Sätze lesen, um die passenden Begriffe zu finden.
Neben den zwei Schwierigkeitsstufen bei den Karten gibt es auch das Spielbrett in zwei Schwierigkeitsstufen mit, - je nachdem - mehr oder weniger Ratten und Rattenlöchern.

Fazit: Ein sehr schönes Lesespiel für kleine Leseratten, bei dem auch schwächere Leser selbstständig mitspielen können. Es eignet sich hervorragend für Gruppen und Schulklassen.

 

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