Stinker

Raymond Bean
Bastei Lübbe/Baumhaus

Ab 10 Jahren/wM/Lesbarkeit: normal / Textumfang: XL (158 Seiten)

Der Viertklässler Keith muss sich zu seinem Leidwesen mehr mit Pupsen auseinandersetzen als er eigentlich will. Er hat das Gefühl, nur noch in Gestank herumzulaufen. Und dann wird er auch noch von Anthony beschuldigt, im Unterricht einen fahren gelassen zu haben, der den ganzen Raum einstinkt - dabei war er das gar nicht. Doch Keith hat seinen Spitznamen nun weg: S.B.D = Silent but Deadly. Schließlich hat Keith eine geniale Idee - glaubt er. Er will versuchen, die menschlichen Gase angenehm duften zu lassen ... schließlich hat auch Benjamin Franklin schon nach einer Lösung für dieses Problem gesucht!
Und so beginnt eine akribisch-wissenschaftliche Suche nach dem Heilmittel gegen stinkende Winde. Denn Keith will damit unbedingt den Wissenschaftswettbewerb an seiner Schule gewinnen! 
Quelle: Bastei Lübbe/Baumhaus

Leseempfehlung

von Sabine Kruber

Ob dieser Comic-Roman einmal in den Kanon der Schullektüren eingehen wird, wage ich zu bezweifeln. Aber das ist wahrscheinlich auch besser so. Stinker dreht sich rund um ein Thema, das normalerweise eher schamhaft verschwiegen wird – dem FURZEN! Thematisch grenzt es sich also sehr gut von wohlgemeinten Leseempfehlungen ab. Da der Protagonist ein Junge ist und das Thema vor allem vorpubertierende Jungs reizen dürfte, wird dieses Buch bestimmt vor allem auch männliche Lesemuffel hinter dem Ofen hervorlocken können.
Die Lesbarkeit liegt zwischen einfach und normal. Die einzelnen Kapitel, die über mehrere Seiten gehen, werden durch witzige Comiczeichnungen aufgelockert. Dies unterstützt das Lese-Sinn-Verständnis und hilft auch Lesern, die sich mit Konzentration, Aufmerksamkeit und Motivation noch etwas schwer tun.
Auch wenn die Schrift des Taschenbuchs noch etwas größer ist, so handelt es sich doch um eine Serifenschrift, sodass ich Lesern, die Probleme mit der visuellen Wahrnehmung und Verarbeitung haben, das E-Book empfehle.

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