Spackos in Space

                                        Zoff auf Zombie 7

Band 2

Jochen Till & Zapf
Tulipan Verlag

Alter: ab 10 /wM/ Lesbarkeit: normal /Textumfang: XL (192 Seiten)

Cornelius Spacko alias Conny hat Kohldampf. Und zwar so richtig! Wenn er nicht bald etwas zu essen bekommt, dreht er noch durch. Seit drei Monaten treibt das Raumschiff seines Vaters, die RS Rumpel, nun durch den Weltraum, und in den Kühlschränken an Bord herrscht gähnende Leere. Zum Glück taucht bald ein wildfremder Planet auf. Das ist die Rettung! Doch zu früh gefreut: Die Bewohner dieses Planeten sind fiese Zombies, die alles andere als gastfreundlich sind ... Quelle: Tulipan Verlag

Leseempfehlung

von Sabine Kruber

Seit die RS-Rumpel im Weltraum mit einem Baum zusammenstieß (Band 1), dümpelt sie nur noch im Zeitlupentempo durch das All. Weit und breit gibt es keinen Planeten, auf dem die Mannschaft ihre Vorräte auffüllen könnte, und selbst Conny hat keine Idee, was man gegen leere Kühlschränke und leere Mägen machen könnte.
Doch völlig überraschend stoßen sie auf einen Planeten. Nur leider wird Zombie 7, wie der Name schon ahnen lässt, von Zombies bewohnt und diese haben auch Hunger. Aber Moment - wie war das doch? Was essen Zombies noch mal am liebsten? War da nicht irgendetwas mit Gehirnen?
Nein, nein – keine Sorge, in diese Mottenkiste greift Jochen Till nicht. Wie man Zombies besiegt, wird nicht verraten – nur soviel. Es hat etwas mit Gemüse zu tun.

Auch im zweiten Band erwarten den Leser wieder viele urkomische Wortspielereien und verrückte Einfälle. Verfrockte Schlotze, so einen Nutellabaum hätte ich auch sehr gerne und Quarzipan-Spokolade klingt auch verdammt lecker. Alte Bekannte trifft der Leser ebenfalls wieder. Flobblobs, Bobolaner, Kokerloken und natürlich Connys Vater den Raumschiffkapitän, der sich in diesem Band als furchtbar wasserscheu herausstellt, was dazu führt, dass Conny mal wieder das Kommando übernimmt.

Das Buch hat eine normale Lesbarkeit, doch wirken sich die vielen Zeichnungen und größeren Comic-Schriftzüge erleichternd auf das Lese-Sinn-Verständnis aus. Auch die imitierte Handschrift wirkt unterstützend. Vor allem aber ist dieser Font sehr gut für Leser geeignet, die Probleme mit der visuellen Wahrnehmung und Verarbeitung haben, auch wenn Schriftgröße und Zeilenabstand nicht wesentlich größer sind, als in herkömmlichen Kinderbüchern für diese Altersgruppe.

Kurz gesagt, ein Comic-Roman, der auch den größten Lesemuffel hinter dem Ofen hervorlocken dürfte.

Dieses Buch wurde mir vom Tulipan Verlag als kostenfreies Prüfexemplar zugesandt.

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