Sternenritter - Die Festung im All

Band 1
Michael Peinkofer
Carlsen Verlag

Alter: ab 8 Jahren /wM/ Lesbarkeit: normal /Textumfang: M-L (128 Seiten)

Auf der Erde gehen sie noch zur Schule. Draußen im All aber kämpfen sie gegen den finsteren Grafen Atrox und seine Robotroxe. Für Wahrheit und Gerechtigkeit – und für das Licht der Sterne!
Als Ben, Sammy und Mia eines Nachts die alte Villa erforschen, ahnen sie nicht, dass sie beobachtet werden – von einem außerirdischen Roboter!
Das Universum ist in Not ... Zeit für die Sternenritter! Quelle: Carlsen Verlag

Leseempfehlung

von Sabine Kruber

Sternenritter – Die Festung im All ist der Auftakt einer wirklich actiongeladenen Science-Fiction-Reihe für Kinder. Vor allem Jungs dürften mit den jungen Sternenrittern ihre Freude haben. Das Buch hält sich nicht lange mit einer einführenden Exposition auf. Schon der erste Satz im Prolog macht dies deutlich: „Laserblitze flackerten durch die Schwärze des Alls.“ Und auf den ersten Seiten sind gleich kämpfende Raumschiffe zu sehen.
Die drei Hauptfiguren Ben, Sammy und Mia sind stark handlungsorientiert gestaltet und weisen wenig Figurentiefe auf. Auch das kommt vor allem lesenden Jungen entgegen. Bei dieser Art der Figurengestaltung spielt es eigentlich auch keine Rolle, ob die Gruppe nun aus zwei Jungen und einem Mädchen, wie in diesem Fall, oder komplett aus drei Jungen besteht.
Die Geschichte und die Aufmachung des Buchs lässt Parallelen zu Star Wars erkennen. So erinnert gerade der Anfang inhaltlich an die Texte, die bei Star Wars Filmen immer zu Beginn gezeigt werden und die in den Tiefen des Weltalls verschwinden. Auch visuell gibt es hier Ähnlichkeiten. Der Text steht in weißer Schrift auf dem schwarzen Hintergrund des Alls. Das Buch eignet sich also sehr gut dazu gerade junge Star Wars Fans, die vielleicht nicht so gerne lesen, zum Lesen zu motivieren.
Der Textumfang (M-L) ist insgesamt überschaubar. Die Geschichte wird durch viele ansprechende durchaus actionreiche Illustrationen begleitet. Die Kapitel sind kurz und die Serifenschrift ist noch etwas größer und die Zeilenabstände noch etwas weiter. Das Buch ist also durchaus für ungeübte Leser mit wenig Ausdauer oder einer geringen Aufmerksamkeitsspanne gut geeignet.
Die Figuren werden am Anfang des Buchs alle eingeführt. Auch die Ausgangssituation wird am Anfang kurz erklärt. Das unterstützt auf alle Fälle das Lesesinnverständnis.
Da das Buch eine normale Lesbarkeit hat, ist es für leseschwache Kinder nicht ganz einfach zu lesen. Es gibt viele schon recht komplexe Begriffe und darüber hinaus einen lispelnden Roboter, der auch für Kinder ohne eine Leseschwäche schwer zu verstehen sein dürfe. Wenn Kinder mit dem Text noch Schwierigkeiten haben, empfehle ich, ihn gemeinsam im Tandem zu lesen oder vorzulesen. Das Buch liegt außerdem als Hörbuch vor.
Zum Teil steht der Text in weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund. Es ist individuell unterschiedlich, ob diese Umkehr leseschwachen Kindern eher entgegenkommt oder nicht. Für Leser, die sich mit der Schriftart und Schriftgröße noch schwer tun, empfehle ich das E-Book.

Fazit: Genau das richtige Lesefutter für junge Science-Fiction-Fans.

 

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