Das heimliche YouTube-Leben des ChrysCrank
Annette Weber & Norbert Höveler
Verlag an der Ruhr
Alter: ab 12 / WM/Lesbarkeit: einfach / Textumfang: L (96 Seiten)
ChrysCrank ist ein YouTube-Star. Na ja, vielleicht noch nicht ganz, aber erfolgreich ist er schon!
Und außerdem weiß niemand, wer er ist, denn sein Gesicht ist nie zu sehen.
Janne hält – im Gegensatz zu ihren Freundinnen – nicht viel von ChrysCrank. Und von Timo aus ihrer Schule auch nicht. Das ändert sich erst, als Timo bei ihr Nachhilfe nimmt und Janne ihn besser kennenlernt. Als sie mehr und mehr Zeit miteinander verbringen, kommt Janne ein Verdacht, wer hinter ChrysCrank stecken könnte … Quelle: Verlag an der Ruhr
Leseempfehlung
von Sabine Kruber
Wer ist eigentlich dieser ChrysCrank? Mr. Unbekannt auf dem Weg zum Superstar auf YouTube, dessen Gesicht niemand kennt.
Janne ist von dem ChrysCrank-Hype ihrer Freundinnen genervt. Was finden sie an dem Typen nur so toll? Und wäre Janne nicht schon genervt genug, überredet Mama sie auch noch Timo, dem Sohnemann ihrer besten Freundin, Nachhilfe zu geben, weil der in Deutsch eine echte Niete ist.
Die fleißige Janne und der lernfaule Timo – zwei Welten, die zunächst nicht so recht zusammenpassen wollen. Doch dann entdeckt Janne immer mehr Gemeinsamkeiten zwischen ChrysCrank und Timo. ChrysCrank wird doch wohl nicht etwa …?
Das heimliche YouTube-Leben des ChrysCrank von Annette Weber und Norbert Höveler ist eine Doodle-Lektüre. Der Text wird immer wieder durch halbfertige Zeichnungen unterbrochen, die die Lesenden so vollenden sollen, dass sie dem Inhalt des Textes entsprechen. Zwischendurch gibt es auch Aufforderungen, den Text selbst weiterzuschreiben. Dies lockert nicht nur die Lektüre auf, sondern gleichzeitig lässt sich so auch das Lesesinnverständnis überprüfen.
Das Buch eignet sich daher auch gut für leseschwache und leseferne Jugendliche. Es hat eine einfache Lesbarkeit. Der Textumfang liegt bei L, jedoch sind die Kapitel, die abwechselnd aus Jannes und Timos Perspektive erzählt werden, kurz und werden durch die vielen Doodlezeichnungen aufgelockert.
Das klare Schriftbild vereinfacht das Lesen ebenfalls. Die serifenlose Schrift ist etwas größer und die Zeilenabstände sind etwas weiter.
Die Geschichte eignet sich auch als Schullektüre oder für Leseprojekte. Sollte die Lesbarkeit doch noch zu schwer sein, empfehle ich, das Buch im Tandem mit einem erfahrenen Lesepartner zu lesen.
Fazit: Ein cooles Buch für Jugendliche, die nicht so gerne lesen – mit einer spannenden Story und interaktiven Ideen, die zeigen: Lesen kann richtig abwechslungsreich sein!
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