Alex Rider
Stormbreaker
Band 1
Anthony Horowitz
Ravensburger Verlag
Alter: ab 12 /wM/Lesbarkeit: normal-anspruchsvoll/ Textumfang: XXL (256 S.)
Als Alex Rider vom Tod seines Onkels erfährt, spürt er sofort, dass die Polizei ihm etwas verheimlicht. Er stellt Nachforschungen an – bis ihn der MI6 in sein Hauptquartier zitiert. Und ihm die Wahrheit sagt. Sein Onkel war Geheimagent und hat einen ungelösten Fall hinterlassen: Stormbreaker. Jemand will Englands Schulen attackieren. Und Alex ist der Einzige, der dies noch verhindern kann …
Quelle: Ravensburger Verlag
Leseempfehlung
von Sabine Kruber
Alex Rider ist Waise. Sein Onkel Ian Rider, ein Bankangestellter, zieht ihn groß. Alex lebt das ganz normale Leben eines englischen Teenagers. Doch das ändert sich, als sein Onkel bei einem Autounfall ums Leben kommt und Alex erfährt, dass sein Onkel keineswegs ein langweiliger Bankangestellter war, sondern ein Top-Agent des britischen Geheimdienstes MI6 und der Autounfall eigentlich ein Mord war.
Mit einem Mal steht Alex selbst im Fokus des MI6: Nur er kann den ungelösten Fall seines Onkels aufklären und eine gefährliche Verschwörung stoppen, die Englands Schulen bedroht.
Mit Mut, Cleverness und einer Portion Glück stürzt er sich in ein atemberaubendes Abenteuer voller Geheimwaffen, Verfolgungsjagden und skrupelloser Gegner. Wer Spionage, Action und einen Helden zum Mitfiebern sucht, wird hier fündig. Alex Rider ist ein jugendlicher James Bond.
Stormbreaker ist der erste Band der erfolgreichen Jugendbuchreihe von Anthony Horowitz. Es gibt bisher 14 Bände, die jedoch bisher noch nicht alle übersetzt wurden, und einige Kurzgeschichten. 2006 kam der Kinofilm mit Alex Pettyfer in der Hauptrolle in die Kinos. Das Buch wurde 2020 auch als TV-Serie mit Otto Farrant adaptiert, die bei uns auf ZDF und auf Amazon Prime läuft.
Die Lesbarkeit des Buches ist normal bis anspruchsvoll, obwohl die Erzählstruktur einfach und die Kapitel relativ kurz sind. Der Textumfang fällt bereits unter XXL, was für leseschwache oder leseferne Jugendliche eine Herausforderung darstellen kann. Allerdings eignet sich das Buch hervorragend, um es im Tandem gemeinsam mit einem fitten Lesenden zu erleben. Die Schrift weist keinerlei Vereinfachungen auf. Es handelt sich dabei um eine Serifenschrift in der üblichen Größe mit entsprechend normalen Zeilenabständen. Wer Probleme mit der visuellen Wahrnehmung und Verarbeitung hat, kann auch auf die E-Book-Version zurückgreifen.
Fazit: Stormbreaker ist ein spannender Spionage-Thriller, der durch seine Action und den sympathischen, jugendlichen Protagonisten überzeugt.
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